"Dann sieh, dass du Mensch bleibst:
Mensch sein ist vor allem die Hauptsache"

Rosa Luxemburg


Willkommen auf unserer Homepage
Unser Bestreben ist zur Verbesserung, Akzeptanz, Toleranz und Gleichstellung von Menschen mit queerem Hintergrund beizutragen.

Wir sind auch gerne persönlich für Sie da.
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ns entsprechend eine Nachricht, wir setzen uns gerne und schnellstens mit Ihnen in Verbindung
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Straßenfest gegen Rassismus und Diskriminierung -
für ein besseres Zusammenleben
22. Juni 2019 - 14 bis 22 Uhr
(Infostände bis 19 Uhr)
Aufseßplatz - Nürnberg-Südstadt

http://www.strassenfest-aufsessplatz.de/
http://www.strassenfest-aufsessplatz.de/trailer-zum-kommenden-strassenfest/
DIE LINKE.queer Nürnberg ist mit einem eigenen Stand dabei


DIE LINKE in Europa -

Erfolge und Forderungen

https://www.die-linke.de/europawahl/start/

Reporter Ohne Grenzen veröffentlichen Rangliste der Pressefreiheit 2019:
Europa fällt zurück,
auch in Deutschland könnte die Lage besser sein
 

Doris Achelwilm – MdB und queerpolitische Sprecherin DIE LINKE im Bundestag – 18.04.2019

Reporter Ohne Grenzen (ROG) hat heute die neue Rangliste der Pressefreiheit 2019 veröffentlicht. Europa gehört zu den Regionen, wo sich Unabhängigkeits- und Arbeitsbedingungen für die freie Presse deutlich verschlechtern. Politische Journalist*innen und Redaktionen sind vielfach Druck und Hass aus allen Richtungen ausgesetzt - ob durch rechtspopulistische Regierungen, die Kritik ausschalten wollen; (wirtschafts-)kriminelle Strukturen, die Enthüllung fürchten; oder durch Bevölkerungsteile, die "die Medien" (bzw. "Lügenpresse") verantwortlich machen für gesellschaftliche Probleme.
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Körperliche Selbstbestimmung für alle:
Linksfraktion beantragt Stopp der geschlechtszuweisenden OPs an Kindern

Doris Achelwilm – MdB und queerpolitische Sprecherin DIE LINKE im Bundestag – 17.04.2019


Seit den 1950er Jahren werden Genitalien oder hormonproduzierende Keimdrüsen von intergeschlechtlichen Menschen operativ an medizinische Normen von männlichen oder weiblichen Körpern angepasst. Die meisten Eingriffe erfolgen in den ersten Lebensjahren. Rund die Hälfte der operierten oder hormonell behandelten Personen mit intergeschlechtlichen Merkmalen berichtet von negativen Folgen bis hin zur Erwerbsunfähigkeit. Die Fraktion DIE LINKE im Bundestag hat auf Initiative von Doris Achelwilm nun einen Antrag zum Stopp normierender Operationen an intergeschlechtlichen Kindern eingereicht. 
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Queerpolitik im Frühjahr 2019:
OPs an intersexuellen Kindern endlich stoppen.
Auch Menschenrechtslage in Tschetschenien duldet keinen Aufschub

Doris Achelwilm – MdB und queerpolitische Sprecherin DIE LINKE im Bundestag – 13.04.2019


O
bwohl der Handlungsbedarf zur Operationspraxis an intergeschlechtlichen Kindern auch im Bundestag schon vielfach thematisiert wurde, hat sich seit Jahren nichts getan: Die Operation an Genitalien und hormonproduzierenden Keimdrüsen von Kindern, deren körperlichen Merkmale nicht in die medizinischen Schubladen von »weiblich« und »männlich« passen – oft (selbst-)bezeichnet als intergeschlechtliche Menschen – findet statt. Zwischen 2005 und 2016 wurden durchgängig rund 20 bis 28 Prozent der Kinder (unter 10 Jahre), die eine Diagnose aus dem weiten Feld der Varianten der Geschlechtsentwicklung erhielten, medizinisch behandelt. Insgesamt werden 1.700 bis 2.000 Kinder jährlich maskulinisierend oder feminisierend operiert. 
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Aus der aktuellen Clara:
"Es gibt mehr als Mann und Frau"

Doris Achelwilm – MdB und queerpolitische Sprecherin DIE LINKE im Bundestag – 03.03.2019

Vanja ist nicht weiblich, obwohl die Geburtsurkunde das seit 27 Jahren festschreibt. Aber Vanja ist auch kein Mann. Wo liegt der Fehler? Gibt es überhaupt einen? 

Unsere Gesellschaft und unsere Gesetze gehen bislang davon aus, dass es zwei Geschlechter gibt: männlich, weiblich. Traditionell werden Menschen nach der Geburt geschlechtlich nach äußeren Merkmalen zugeordnet. Bei manchen Neugeborenen jedoch lässt sich das Geschlecht nicht eindeutig feststellen. Selbst mit dem vermeintlich sicheren Verfahren der Chromosomenanalyse nicht. Männer haben XY, Frauen haben XX und Vanja hat nur X. Und nun?

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Mehr Unterstützung für Opfer homophober Hasskriminalität
Doris Achelwilm -
MdB und queerpolitische Sprecherin DIE LINKE im Bundestag - 16.02.2019

Diese Woche veröffentlichte das Nachrichtenportal BuzzFeed Deutschland eine Recherche über eine verstörende Stalking-Geschichte, über die auch buten un binnen schon im August 2018 berichtet hatte. Sie spielt im Internet und in Bremen und ich glaube, dass die Gesetzgeber, Polizeien und Behörden einiges anders machen müssen, damit sich so eine Horror-Odyssee aus Stalking, Mobbing, Hasskriminalität gegen einen schwulen Jugendlichen (oder andere Menschen, die aus Gründen systematisch vorgeführt werden) nicht wiederholt.

Max O. wurde über Jahre im Internet bedroht, geoutet, verleumdet, gemobbt. In seinem Namen wurden falsche Online-Bestellungen getätigt, Freunde aufgewiegelt, er bekam Drohmails und eine mafiamäßige Paketzustellung in die Schule, sogar eine Todesanzeige über Max O. wurde erstellt und an den WESER-KURIER geschickt. In seinem Namen wurden schwere Straftaten vorgetäuscht und Betrugsdelikte begangen, für die das Opfer natürlich nichts konnte. Bei dieser Verfolgungsqualität versteht es sich von selbst, dass das ganze Familien- und Alltagsleben betroffen ist, und zwar massiv. (Lest selbst, es steht alles, von Juliane Löffler treffend aufgeschrieben, da.) Ich bin erschüttert, Kolleg*innen und Genoss*innen, die den Artikel gesehen haben, sind es auch. Hier muss was passieren.
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Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Dritten Option weiter in Bearbeitung –
Fraktion DIE LINKE fordert einen Gesetzentwurf für geschlechtliche Selbstbestimmung
 Doris Achelwilm – MdB und queerpolitische Sprecherin Die LINKE im Bundestag - 28. November 2018


Am heutigen Mittwoch sollte im Innen- und im Familienausschuss des Bundestages über den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur ‚Änderung der in das Geburtenregister einzutragenden Angaben‘ beraten und entschieden werden. Nach entsprechender Aufforderung durch das Bundesverfassungsgericht im Oktober 2017 bleibt noch Zeit bis zum Jahresende, eine dritte Geschlechtsoption neben männlich und weiblich in die deutschen Standesämter zu bringen. Trotz massiven Zeitdrucks – es bleibt nur noch eine Sitzungswoche – hat die Koalition den für heute aufgesetzten Tagesordnungspunkt zur dritten Option verschoben.

Für ein Europa der Vielfalt und Diversität

Erklärung des Bundesdelegiertentreffens der BAG LINKE.queer 

zum Prozess der Erarbeitung eines Wahlprogramms der Europäischen Linken für die Wahlen zum Europäischen Parlament 2019 - 05.11.2018

LGBT*TIQ vor allem in den west- und südwesteuropäischen Mitgliedsländern der EU haben innerhalb des Prozesses der europäischen Integration eine spürbare Verbesserung ihres Lebensalltags erkämpfen können. Dies betrifft neben allen Vorzügen der zunehmenden Freizügigkeit, die sie wie alle EU-Bürger*innen genießen können, insbesondere eine schrittweise Zunahme an Freiheitsrechten und rechtlicher Gleichstellung. Dieser Prozess hat in der Mehrzahl der EU-Mitgliedsländer nicht nur dazu geführt, dass gleichgeschlechtliche sexuelle Identität und Orientierung auf der institutionellen Ebene zunehmend entkriminalisiert und schrittweise rechtlich gleichgestellt wurde. Gleichzeitig hat auch ein kultureller Wandel stattgefunden, der vor allem in urbanen Regionen von einem Lebensalltag sprechen lässt, der einer Akzeptanz diverser Lebensweisen nahekommt. 

Regenbogenfamilien liegen außerhalb des Radars der Regierung –
Vielfältige Familiengründungen ermöglichen, alle Familien stärken!
Doris Achelwilm - MdB und queerpolitische Sprecherin DIE LINKE - Pressemitteilung zur Kleinen Anfrage – 25. September 2018

In jedem zehnten Haushalt gleichgeschlechtlicher Partnerschaften lebt mindestens ein Kind, meist bei einem lesbischen Paar – 2016 waren das rund 14.000 Kinder in lesbischen/ schwulen Haushalten. Trotzdem werden Familiengründungen für lesbische oder schwule Ehepaare von staatlicher Seite weiterhin erschwert und notwendige Änderungsbedarfe in der Regierungsarbeit liegengelassen.
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Artikel 3 Grundgesetz muss geändert werden!
Bundessprecher*innenrat
BAG DIE LINKE queer - 05.07.2018 

Die Lebenssituation von Lesben*, Schwulen*, Bi*sexuellen, Trans*gendern, sowie trans*- und inter*geschlechtlichen Menschen (LSBTTI*) hat sich zwar durch Diskriminierungsverbote in Einzelgesetzen und eine fortschreitende rechtliche Gleichstellung deutlich verbessert. Dennoch sind LSBTTI* auch heute noch vielfach Anfeindungen, Diskriminierungen, Ausgrenzungen, Unsichtbarmachung, gewaltsamen Übergriffen und Benachteiligungen ausgesetzt. Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage verzeichneten die Behörden 2017 im ersten Halbjahr 130 Straftaten im Zusammenhang mit der sexuellen Orientierung im Vergleich zu 102 Fällen im ersten Halbjahr 2016 (BT-Drs. 18/13255). Damit stiegen Straftaten gegen LSBTTI* im Zeitraum eines Jahres um fast 30 Prozent. 

Blutspenderichtlinien sollten individuelles
Sexualverhalten berücksichtigen
Harald Petzold - vorm. MdB und queerpolitischer Sprecher DIE LINKE im Bundestag
 
"Der deutsche Gesetzgeber muss darauf hinwirken, dass die Ärztekammer die Richtlinien zur Blutspende so überarbeitet, dass sie den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und das Verbot der Diskriminierung wegen der sexuellen Ausrichtung berücksichtigen. Das ist nach dem heutigen Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zwingend erforderlich", erklärt Harald Petzold, queer-politischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. Petzold weiter:

"Die Blutspenderichtlinien müssen ein mögliches Übertragungsrisiko von HIV ausschließen. Gleichzeitig muss aber auch die generelle Diskriminierung einer Bevölkerungsgruppe unterbunden werden. Dies ist möglich, wenn in den Richtlinien das individuelle Sexualverhalten berücksichtigt wird. Denn ein heterosexueller Sextourist, der regelmäßig ungeschützten Sex hat, hat ein weitaus höheres HIV-Risiko als ein schwuler Mann in einer monogamen Partnerschaft. Das alleinige Kriterium Homo- bzw. Heterosexualität ist unsinnig."

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