"Dann sieh, dass du Mensch bleibst:
Mensch sein ist vor allem die Hauptsache"

Rosa Luxemburg


Willkommen auf unserer Homepage
Unser Bestreben ist zur Verbesserung, Akzeptanz, Toleranz und Gleichstellung von Menschen mit queerem Hintergrund beizutragen.

Wir sind auch gerne persönlich für Sie da.
Hinterlassen Sie u
ns entsprechend eine Nachricht, wir setzen uns gerne und schnellstens mit Ihnen in Verbindung
.

 

Wichtig - Werbung - Wichtig - Werbung - Wichtig

Aus dem Nichts - Die Opfer des NSU
Ein Film von Fatih Akin
13. März 2019 - 19 Uhr
Villa Leon, Nürnberg
www.kuf-kultur.de/villa

Gemeinsam gegen Rassismus
Kundgebung vor der Lorenzkirche, Nürnberg-Altstadt
21. März 2019
16 bis 18 Uhr



Aus der aktuellen Clara:
"Es gibt mehr als Mann und Frau"

Doris Achelwilm – MdB und queerpolitische Sprecherin DIE LINKE im Bundestag – 03.03.2019

Vanja ist nicht weiblich, obwohl die Geburtsurkunde das seit 27 Jahren festschreibt. Aber Vanja ist auch kein Mann. Wo liegt der Fehler? Gibt es überhaupt einen? 

Unsere Gesellschaft und unsere Gesetze gehen bislang davon aus, dass es zwei Geschlechter gibt: männlich, weiblich. Traditionell werden Menschen nach der Geburt geschlechtlich nach äußeren Merkmalen zugeordnet. Bei manchen Neugeborenen jedoch lässt sich das Geschlecht nicht eindeutig feststellen. Selbst mit dem vermeintlich sicheren Verfahren der Chromosomenanalyse nicht. Männer haben XY, Frauen haben XX und Vanja hat nur X. Und nun?

Lesen Sie hier weiter

Kramp-Karrenbauer über Intersexuelle Die Würde des Menschen gilt auch im Karneval

Der Tagesspiegel – 03.03.2019 


Bei einem Faschingsauftritt macht die CDU-Vorsitzende einen Witz über Intersexuelle. Dahinter steckt ein politisches Kalkül, das gefährlich ist. Ein Kommentar von Anna Sauerbrey

Billiger ging es wohl es nicht. Annegret Kramp-Karrenbauer hat beim "Stockacher Narrengericht", einer Karnevalsveranstaltung in Baden-Württemberg, einen Witz über intersexuelle Menschen gemacht. Das war schon am Donnerstag, nur, dass es zunächst keiner merkte, schließlich ist das Stockacher Narrengericht nicht gerade eine Weltveranstaltung. Am Wochenende wurde nun ein Videoausschnitt ihres Auftritts vielfach in den sozialen Medien geteilt.
Lesen Sie hier weiter


Mehr Unterstützung für Opfer homophober Hasskriminalität
Doris Achelwilm -
MdB und queerpolitische Sprecherin DIE LINKE im Bundestag - 16.02.2019

Diese Woche veröffentlichte das Nachrichtenportal BuzzFeed Deutschland eine Recherche über eine verstörende Stalking-Geschichte, über die auch buten un binnen schon im August 2018 berichtet hatte. Sie spielt im Internet und in Bremen und ich glaube, dass die Gesetzgeber, Polizeien und Behörden einiges anders machen müssen, damit sich so eine Horror-Odyssee aus Stalking, Mobbing, Hasskriminalität gegen einen schwulen Jugendlichen (oder andere Menschen, die aus Gründen systematisch vorgeführt werden) nicht wiederholt.

Max O. wurde über Jahre im Internet bedroht, geoutet, verleumdet, gemobbt. In seinem Namen wurden falsche Online-Bestellungen getätigt, Freunde aufgewiegelt, er bekam Drohmails und eine mafiamäßige Paketzustellung in die Schule, sogar eine Todesanzeige über Max O. wurde erstellt und an den WESER-KURIER geschickt. In seinem Namen wurden schwere Straftaten vorgetäuscht und Betrugsdelikte begangen, für die das Opfer natürlich nichts konnte. Bei dieser Verfolgungsqualität versteht es sich von selbst, dass das ganze Familien- und Alltagsleben betroffen ist, und zwar massiv. (Lest selbst, es steht alles, von Juliane Löffler treffend aufgeschrieben, da.) Ich bin erschüttert, Kolleg*innen und Genoss*innen, die den Artikel gesehen haben, sind es auch. Hier muss was passieren.
Lesen Sie hier weiter

Klares Nein zu „Homo-Therapie“
Minister Spahn und Barley lehnen Behandlungen entschieden ab

dpa – 16.02.2019


BERLIN — Die Bundesregierung will ein Verbot umstrittener Therapien zur angeblichen „Heilung“ von Homosexualität angehen.

„Homosexualität ist keine Krankheit, und deswegen ist sie auch nicht therapiebedürftig“, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Auch Justizministerin Katarina Barley (SPD) betonte, Homosexualität sei genauso normal wie Heterosexualität. „„Therapien“ dagegen verstoßen gegen die Menschenwürde.“ Sie sei mit Spahn im Kontakt, um zu prüfen, wie eine Regelung aussehen könne.

Spahn sagte, das Gesetz zum Verbot von „Konversionstherapien“ solle „klar genug“ sein, damit es Wirkung entfalte.

Der Budestag beschließt "Dritte Option" > divers <
- jedoch völlig unzureichend und immernoch diskriminieend!


Welt-Aids-Tag: Sexuelle Gesundheit für alle!
Doris Achelwilm - MdB und queerpolitische Sprecherin DIE LINKE im Bundestag - 30.11.2018

Seit das HI-Virus Anfang der 1980er Jahre erstmals in westlichen Industriestaaten auftauchte, hat sich zum Glück viel getan. Damals bedeutete eine HIV-Infizierung noch gesellschaftliche Ausgrenzung und meist den sicheren Tod. Schwule und Bisexuelle waren jahrzehntelang als Bevölkerungsgruppe mit hohem Infektionsrisiko besonders betroffen. Die Krankheit und die Verluste im Freundeskreis verbreiteten damals Angst und Vorurteile gegenüber Homosexualität. Medizinischer Fortschritt und Aufklärungsarbeit haben die Situation grundlegend verbessert.

Präexpositionsprophylaxe (PrEP) und HIV-Selbsttest

Die HIV-Präexpositionsprophylaxe für Menschen mit besonders hohem HIV-Risiko soll noch 2019 von den Krankenkassen übernommen werden. Die PrEP soll dann bis zum Jahr 2030 rund 9 000 HIV-Infektionen verhindern können – ein Gewinn für die betroffenen Menschen und für das Gesundheitssystem, ein Meilenstein im Kampf gegen HIV. Gerade Menschen mit einem niedrigen Einkommen, die bisher vom Zugang zu PrEP ausgeschlossen waren, können besser versorgt werden. Auch die Zulassung von HIV-Selbsttests ist sinnvoll. Diese Tests können dazu beitragen, dass mehr Menschen möglichst früh von ihrer Infektion erfahren und eine Therapie in Anspruch nehmen. Damit hat die Bundesregierung zwei langjährige Forderungen der HIV-Selbsthilfe und der Linksfraktion erfüllt. Auch der Selbsttest muss für alle, unabhängig vom Geldbeutel, zugänglich sein.
Lesen Sie hier weiter

Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Dritten Option weiter in Bearbeitung –
Fraktion DIE LINKE fordert einen Gesetzentwurf für geschlechtliche Selbstbestimmung
 Doris Achelwilm – MdB und queerpolitische Sprecherin Die LINKE im Bundestag - 28. November 2018


Am heutigen Mittwoch sollte im Innen- und im Familienausschuss des Bundestages über den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur ‚Änderung der in das Geburtenregister einzutragenden Angaben‘ beraten und entschieden werden. Nach entsprechender Aufforderung durch das Bundesverfassungsgericht im Oktober 2017 bleibt noch Zeit bis zum Jahresende, eine dritte Geschlechtsoption neben männlich und weiblich in die deutschen Standesämter zu bringen. Trotz massiven Zeitdrucks – es bleibt nur noch eine Sitzungswoche – hat die Koalition den für heute aufgesetzten Tagesordnungspunkt zur dritten Option verschoben.

Für ein Europa der Vielfalt und Diversität

Erklärung des Bundesdelegiertentreffens der BAG LINKE.queer 

zum Prozess der Erarbeitung eines Wahlprogramms der Europäischen Linken für die Wahlen zum Europäischen Parlament 2019 - 05.11.2018

LGBT*TIQ vor allem in den west- und südwesteuropäischen Mitgliedsländern der EU haben innerhalb des Prozesses der europäischen Integration eine spürbare Verbesserung ihres Lebensalltags erkämpfen können. Dies betrifft neben allen Vorzügen der zunehmenden Freizügigkeit, die sie wie alle EU-Bürger*innen genießen können, insbesondere eine schrittweise Zunahme an Freiheitsrechten und rechtlicher Gleichstellung. Dieser Prozess hat in der Mehrzahl der EU-Mitgliedsländer nicht nur dazu geführt, dass gleichgeschlechtliche sexuelle Identität und Orientierung auf der institutionellen Ebene zunehmend entkriminalisiert und schrittweise rechtlich gleichgestellt wurde. Gleichzeitig hat auch ein kultureller Wandel stattgefunden, der vor allem in urbanen Regionen von einem Lebensalltag sprechen lässt, der einer Akzeptanz diverser Lebensweisen nahekommt. 

Menschenrechte achten – Abschiebung nach Afghanistan stoppen
Michel Brandt
- MdB und Obmann im Ausschuss für Mneschenrechte und Humanitäre Hilfe - 02. Oktober 2018
 
„Die für heute angesetzte siebzehnte Abschiebung von München nach Afghanistan beweist: der Bundesregierung ist Abschottung wichtiger als Menschenrechte und Multilateralismus. Denn mit der geplanten Abschiebung widersetzt sich die Bundesregierung direkt der Empfehlung des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR). Dieses hatte in einer Richtlinie erklärt, dass Kabul kein sicherer Ort ist", sagt Michel Brandt, für die Fraktion DIE LINKE Obmann im Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe.
Lesen Sie hier weiter

Regenbogenfamilien liegen außerhalb des Radars der Regierung –
Vielfältige Familiengründungen ermöglichen, alle Familien stärken!
Doris Achelwilm - MdB und queerpolitische Sprecherin DIE LINKE - Pressemitteilung zur Kleinen Anfrage – 25. September 2018

In jedem zehnten Haushalt gleichgeschlechtlicher Partnerschaften lebt mindestens ein Kind, meist bei einem lesbischen Paar – 2016 waren das rund 14.000 Kinder in lesbischen/ schwulen Haushalten. Trotzdem werden Familiengründungen für lesbische oder schwule Ehepaare von staatlicher Seite weiterhin erschwert und notwendige Änderungsbedarfe in der Regierungsarbeit liegengelassen.
Lesen Sie hier weiter

Artikel 3 Grundgesetz muss geändert werden!
Bundessprecher*innenrat
BAG DIE LINKE queer - 05.07.2018 

Die Lebenssituation von Lesben*, Schwulen*, Bi*sexuellen, Trans*gendern, sowie trans*- und inter*geschlechtlichen Menschen (LSBTTI*) hat sich zwar durch Diskriminierungsverbote in Einzelgesetzen und eine fortschreitende rechtliche Gleichstellung deutlich verbessert. Dennoch sind LSBTTI* auch heute noch vielfach Anfeindungen, Diskriminierungen, Ausgrenzungen, Unsichtbarmachung, gewaltsamen Übergriffen und Benachteiligungen ausgesetzt. Laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage verzeichneten die Behörden 2017 im ersten Halbjahr 130 Straftaten im Zusammenhang mit der sexuellen Orientierung im Vergleich zu 102 Fällen im ersten Halbjahr 2016 (BT-Drs. 18/13255). Damit stiegen Straftaten gegen LSBTTI* im Zeitraum eines Jahres um fast 30 Prozent. 

Blutspenderichtlinien sollten individuelles
Sexualverhalten berücksichtigen
Harald Petzold - vorm. MdB und queerpolitischer Sprecher DIE LINKE im Bundestag
 
"Der deutsche Gesetzgeber muss darauf hinwirken, dass die Ärztekammer die Richtlinien zur Blutspende so überarbeitet, dass sie den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und das Verbot der Diskriminierung wegen der sexuellen Ausrichtung berücksichtigen. Das ist nach dem heutigen Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zwingend erforderlich", erklärt Harald Petzold, queer-politischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. Petzold weiter:

"Die Blutspenderichtlinien müssen ein mögliches Übertragungsrisiko von HIV ausschließen. Gleichzeitig muss aber auch die generelle Diskriminierung einer Bevölkerungsgruppe unterbunden werden. Dies ist möglich, wenn in den Richtlinien das individuelle Sexualverhalten berücksichtigt wird. Denn ein heterosexueller Sextourist, der regelmäßig ungeschützten Sex hat, hat ein weitaus höheres HIV-Risiko als ein schwuler Mann in einer monogamen Partnerschaft. Das alleinige Kriterium Homo- bzw. Heterosexualität ist unsinnig."

 Sie möchten mit uns Kontakt aufnehmen?

Schreiben Sie uns:
per eMail oder Post

> queer@die-linke-nuernberg.de <

DIE LINKE. queer Nürnberg
Äußere Cramer-Klett-Straße 11-13
90489 Nürnberg - Franken


Wir antworten schnellstens